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Die Cooperative ARINAGATA pflanzt
zu 95% Arabica und zu 5% Robusta an. Je Hektar werden
in der Regel ca. 1.000 Kaffeepflanzen angebaut, die allesamt
mittels schnellwachsenden Akazien, Avocadobaeumen, Bananenstauden
und anderen Fruchtbaeumen beschattet werden. Der Kaffee
wird handgepflueckt.
Waehrend der Erntezeit werden die Plantagen in der Regel
einmal je Woche begangen und es werden nur die reifen
Kirschen geerntet. Nach dem Pfluecken beginnt ein aufwendiger
Prozess mit ca. 9 Arbeitsschritten. Die gepflueckten Kaffeekirschen
werden zuerst fermentiert. Nach dem Pulpen (Entfernen
der roten Schale mittels handetriebener Muehle)
werden die Bohnen erstmals gewaschen.
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| Dies geschieht
meist an einem Bach oder Fluss. Das Gayo-Hochland
ist aeusserst wasser- und regenreich, liegt
im Umfeld von Primaerem Regenwald. An Wasser
mangelt es nicht. Nach einem Trocknungsvorgang
werden die Bohnen ein zweites Mal gewaschen
und anschliessend von der duennen Haut befreit.
Ein weiterer Trocknungsvorgang dauert dann,
bis die Bohnen den zum Export noetigen Feuchtegehalt
von ca. 13% erreicht haben. Aufgrund der reichlich
Nieder-schlaege muessen die Bohnen waehrend
des Trocknens mehrfach ins Trockene geschafft
und anschliessend wieder in der Sonne ausgebreitet
werden. |
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Das Trocknen geschieht ausschliesslich unter freiem Himmel,
eine kuenstliche Trocknung wird nicht angewendet. Danach
werden die gruenen Bohnen sortiert und gereinigt. Alle
diese Vor-gaenge werden mit Hand ausgefuehrt ohne ir-gendwelche
industrielle Unterstuetzung. Nach dem Verpacken der gruenen
Bohnen in die 60-kg-Jute-Saecke werden diese auf klapprigen
Lastwagen und ueber abenteuerliche Strassen nach Medan
zum Hafen Belawan verschickt. Der Transport dauert einen
ganzen Tag. In Medan hat der Kaffee dann die Zivilisation
erreicht und wird auf den Weg in die Welt gebracht.
Hauptabnehmer derzeit sind USA, Canada, Japan, Frankreich
mit steigenden Importmengen. Grosses Interesse kommt aus
China, Australien, Sued-Korea.
Arabica aus dem Gayo-Hochland ist sowohl ohne Zertifizierung
als auch mit folgenden Zertifi-zierungen der Control Union
erhaeltlich:
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Organic |
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Fair Trade |
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Utz Kapeh |
Es laufen Bemuehungen, die Zertifizierung „rainforest“
zu erhalten. Im Jahr 2008 wird mit dieser Zertifizierung
fuer einen geringen Teil der Anbauflaeche gerechnet. |
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