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| Ca. 60.000 Kaffeebauern (inclusive
der Familienmitglieder) sind zusammengeschlossen
in vielen Cooperativen, deren jede einzelne bis zu 600
Familien zaehlen kann. Die Bauern besitzen in der Regel
0,5 – 1,5 ha Anbauflaeche. Insgesamt werden derzeit
wieder ca. 45.000 ha bewirtschaftet, weitere ca. 40.000
ha sind noch verkommen und werden mit internationaler
finanzieller Hilfe wieder rehabilitiert. Das Gayo-Hochland
in Zentral-Aceh ist das groesste Arabica-Anbaugebiet in
Suedost-Asien. |
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Der
Kaffeeanbau dient als Haupterwerb, einige Bauern pflanzen
als Nebenerwerb noch Reis an, sofern sie Land in Flusstaelern
besitzen. Dieser waechst auf kunstvoll angelegten Terrassen
und wird mit ausgekluegelten Bewaesserungs-systemen aufgezogen.
Sowohl Kaffee als auch Reis liefern hier 2 Ernten/Jahr.
In der Regel werden je Hektar ca. 400 kg Kaffee/Jahr exportfaehiger
Kaffee erzielt. Wenn sie die Zahlen miteinander abgleichen,
sind diese rechnerisch nicht unbedingt schluessig. Das
liegt daran, dass viele Bauern noch Allein-erzeuger und
nicht in Cooperativen zusammengeschlossen sind. Diese
Bauern produzieren ausschliesslich fuer den einheimischen
Markt. Wegen fehlender Facilities koennen sie nicht exportieren.
Die Bevoelkerung hier ist jedoch sehr innovativ und entwickelt
sich permanent weiter. Die Gayos sind sehr stolz auf ihre
Kaffee-Produktion, und deshalb auch sehr offen, verbesserte
Produktions- und Vermarktungsformen anzunehmen.
Mischplantage mit Schattenbaeumen
Die Nachfrage nach Gayo-Highland Coffee weltweit waechst
kontinuierlich, vor allem auf Grund seiner hohen Qualitaet
und des intensiven Aromas. Auf Basis der derzeitigen weltweiten
Nachfrage rechnet man damit, dass in ca. 5 Jahren etwa
100.000 Menschen sich von diesem Produkt in dieser Region
ernaehren koennen unter der Voraussetzung, dass die Qualitaet
gehalten und ausgebaut werden kann. Der Begriff „Érnaehren
koennen“ ist dabei woertlich zu nehmen: Sie werden
ein Einkommen haben, das sicherlich erheblich ueber dem
indonesischen durchschnittlichen Lebensstandard liegt
und Ernaehrung, Bildung und ein Minimum an Gesundheitssystem
sichert. Insbesondere das Gesundheitssystem ist derzeit
noch sehr duerftig und der Ausbau dringend notwendig. |
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